Für die Wachsbossiertechnik eignen sich verschiedene Wachsmalblöcke. Wichtig ist es darauf zu achten, daß die Wachsmalblöcke Bienenwachs enthalten und wachslöslich sind.
Wasserlösliche Wachsfarben sind leider nicht geeignet.
Wichtig ist es auch, auf eine gute Belüftung zu achten, denn beim Erhitzen werden z.T. Stoffe frei, die gesundheitsgefährdend sind. Das Wachs nicht zu stark erhitzen. Die Temperatur sollte gerade so sein, daß der Wachs von der Nadel oder Feder aufgenommen werden kann und sich auf die Eioberfläche auftragen läßt. Es gibt Farbstoffe, die nicht so hitzebeständig sind und dann praktisch im Löffel zerfallen.
Manchmal setzt sich auch Wachs im Löffel ab, das gar keine Farbstoffe enthält. In diesem Fall hilft es, das Wachs mit einem kleinen Stück Küchentuch aufzusaugen bzw. abzuschöpfen.
Im nachfolgenden sehen Sie ein paar Beispiele, wie die Bossiertechnik eingesetzt werden kann. Für das Dekorieren der Ostereier stehen hier wirklich sehr viele Möglichkeiten offen. Da ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei.
Muster für sorbische Ostereier in der Wachsbossiertechnik unterscheiden sich nicht von den Mustern, die bei er Wachstechnik verwendet werden. Dreiecke, Punkte, Striche, Rhomben, Sonnenräder - alles ist möglich und wird in einer kreativen Weise umgesetzt. Auf den Galerieseiten oder im Shop sind viele Beispiele zu finden. Symmetrie ist angesagt. Jedes Osterei wurde mit viel Liebe und Enthusiasmus angefertigt.
Puteneier sind etwas größer als Hühnereier, kleiner als Gänseeier und leicht gemustert. Die Puteneier werden in Bossiertechnik verziert:
Es werden benötigt: Nadeln, Federn, schwarzes Wachs, kupferfarbenes Wachs, Puteneier ausgepustet und gereinigt. Zwei Löffel mit Halterung. Die Eier werden wie normale Hühnereier angezeichnet, also mit einem Bleistift. Die Einteilung erfolgt mit Schablonen wie bei den Hühnereiern.