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Bossiertechnik

Sorbische Ostereier in der Bossiertechnik


Für die Wachsbossiertechnik eignen sich verschiedene Wachsmalblöcke. Wichtig ist es darauf zu achten, daß die Wachsmalblöcke Bienenwachs enthalten und wachslöslich sind.

Handelsüblich sind auch Wachsfarben, die wasserlöslich sind. Diese sind für die Wachsbossiertechnik nicht geeignet.

Wichtig ist es auch, auf eine gute Belüftung zu achten, denn beim Erhitzen werden z.T. Stoffe frei, die gesundheitsgefährdend sind. Das Wachs nicht zu stark erhitzen. Die Temperatur sollte gerade so sein, daß der Wachs von der Nadel oder Feder aufgenommen werden kann und sich auf die Eioberfläche auftragen läßt. Es gibt Farbstoffe, die nicht so hitzebeständig sind und dann praktisch im Löffel zerfallen. 

Manchmal setzt sich auch Wachs im Löffel ab, das gar keine Farbstoffe enthält. In diesem Fall hilft es, das Wachs mit einem kleinen Stück Küchentuch aufzusaugen bzw. abzuschöpfen. 


  • Die Sorbischen Ostereier werden auch hier mit den traditionellen Werkzeugen verziert:
  • Gänsefeder, Stecknadel und Wachs.
  • Ausgangspunkt ist das ausgepustete weisse, braune oder gefärbte Ei.
  • Die Einteilung erfolgt wie auch bei der Wachsbatiktechnik symmetrisch und harmonisch.
  • Die Muster entsprechen denen der Wachsbatiktechnik.
  • Im ersten Schritt wird das schwarze oder dunkle Wachs mit Hilfe der Stecknadeln oder Federn aufgetragen.
  • Danach wird der Löffel weggedreht und das weisse Wachs erhitzt, nun kommen zum Abschluss die weissen Muster auf das Ei. Fertig!

Im nachfolgenden sehen Sie ein paar Beispiele, wie die Bossiertechnik eingesetzt werden kann. Für das Dekorieren der Ostereier stehen hier wirklich sehr viele Möglichkeiten offen. Da ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei.

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